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Der Kniff mit der Karte
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Dein Bargeld hast du schnell ausgegeben und es läßt sich nur mit Aufmerksamkeit und mühsam nachverfolgen. Einfacher und komfortabler ist es, mit der EC-Karte zu bezahlen und dabei ein Kassenbuch zu führen, um den Überblick darüber zu behalten, wieviel Geld du noch hast. Ich empfehle dir, dich am Sonntag Abend eine Stunde an dein Online Banking zu setzen und deine Ausgaben aus der Umsatzübersicht in dein Haushaltsbuch zu übertragen. Diese Zeit sollte auch der Reflektion deines Kaufverhaltens dienen.
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Fluch und Segen des Dispositionskredites
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Der Dispositionskredit, oft einfach nur Dispo genannt, ist ein Minikredit deiner Bank, für den du keine Sicherheiten bei der Bank hinterlegen musst. Damit kannst du in einem Monat mehr Geld von deinem Konto nehmen, als tatsächlich an Einnahmen darauf kommt. Du machst dann Schulden bei der Bank. Dafür zahlst du sehr hohe Zinsen. 2024 in einer Spanne von 4 bis 14 Prozent. Wenn du dir 100 Euro von der Bank leihst, zahlst du zwischen 104 und 114 Euro an die Bank zurück.
Das heißt, du bekommst zwar kurzfristig das Geld, welches du in dem Moment brauchst, zahlst aber wesentlich mehr Geld zurück, als du dir von der Bank geliehen hast. Wenn du sowieso schon zu wenig Geld hast, ist es meiner Meinung nach eine sehr schlechte Idee, dir auch noch gegen mehr Geld Geld zu borgen.
Der Dispositionskredit sollte also nur der allerletzte Ausweg sein, falls Du sonst nirgendwo mehr Geld locker machen kannst. Denn eigentlich solltest du Geld auf dem Sparkonto, dem Pufferkonto und dem Anlagekonto haben. Ausserdem kann dir die Bank die Möglichkeit des Dispositionskredites (umgangssprachlich, dein Konto zu überziehen) jederzeit kündigen.
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