Wissen und Erfahrungen rund um das eigene Geld

Geld ist nicht Alles. Aber ohne Geld ist Alles Nichts.

Essen. Trinken. Kleidung. Wohnen. Reisen. Freunde. Solltest du bereits zuhause ausgezogen sein, brauchst du Geld für die lebensnotwendigsten Dinge wie Essen und Trinken bis hin zu den verzichtbarsten Dingen wie einem goldenen Zahnstocher.

Du brauchst Geld für deine Miete, deine Lebensmittel und um von A nach B zu kommen.

Sorgen deine Eltern noch für dich, wohnst du zuhause, hast kostenloses WLAN, bekommst die Handyrechnung bezahlt und der Kühlschrank ist immer gut gefüllt.

Dir geht es gut und soll es sein. Du träumst von einem Leben in Ruhm und Reichtum.

Der Traum vom Haus am Meer mit Pool

Solltest du wie viele andere Jugendliche mit und vor dir von einem Haus mit Pool am Meer einschließlich Bediensteter, plus einem Fuhrpark teurer Autos in der riesigen Auffahrt träumen, möchte ich dir sagen: diese Träume sind in Ordnung.

Doch um glücklich und zufrieden zu sein und zu bleiben, solltest du Reichtum nicht mit dem Besitz von Geld verwechseln.

Reichtum ist nicht unbedingt der Besitz von Unmengen Geld

Geld sollte immer nur das Mittel zum Zweck der Befriedigung deiner Bedürfnisse sein.

Ab 100 000 Euro pro Jahr nimmt das Glück der Erfüllung von Wünschen durch Geld nur noch bedingt und ausserdem nur minimal zu.

Ein Haus kannst du nur durch ein größeres Haus, ein größeres Haus nur noch durch einen Palast ersetzen.

Platz ist in der kleinsten Hütte.

Wahrer Reichtum liegt in der Verfügbarkeit von Lebenszeit, in der Anwesenheit von Gesundheit in dir, im Geniessen von Erlebnissen und dem Zusammensein mit Freunden und Verwandten.

Welches Leben möchtest du führen?

Zur Kunst des Lebens gehört es, die Balance zwischen dem Geldverdienen und dem Geniessen der Möglichkeiten, welche dir das verdiente Geld bietet, zu finden. Deswegen ist es für dich wichtig, herauszufinden, was für ein Leben du führen möchtest.

Was ist der Traum von deinem Leben und wie kommst du dahin?

Wenn du auf teure Dinge stehst, die ihren Wert zu einem großen Teil aus dem Herstellernamen beziehen, solltest du dich fragen, warum das so ist. Wenn du dir selten etwas gönnst, obwohl du die geldlichen Mittel dazu hast, solltest du dich fragen, warum das so ist. Wenn du gefühlt immer zu wenig Geld für all die vielen Sachen hast, obwohl du immer einen Schein in der Tasche hast, solltest du dich fragen, warum das so ist. Dein Aufwachsen als Mensch in deiner Familie prägt dein Verhältnis zum Geld.

Hier erfährst du mehr darüber

Der Überblick über dein Geld

Als Allererstes brauchst du einen Überblick über dein Geld.

Damit du am Ende des Monats noch etwas Geld übrig hast, anstatt dir welches in der Monatsmitte von Freunden borgen zu müssen, solltest du dir folgende Fragen stellen:

Wieviel habe ich im Monat? Wiviel brauche ich im Monat? Wieviel bleibt am Ende des Monats übrig?

Hier zeige ich dir, wie du dir einen Überblick über dein Geld verschaffst.

Mach dir für jeden Geldbereich eine eigene Schatzkiste

Eine Schatzkiste kann alles sein, worin du Geld aufbewahren kannst. Von einem leeren Glas bis hin zu einem Bankkonto. Am besten beginnst du mit fünf leeren Gläsern. Diese beschriftest du wie folgt: Pflichten, Freizeit, Sparen, Puffer und Rente. Dann verteilst du deine monatlichen Einnahmen folgendermaßen auf die fünf Gläser: die Hälfte des dir monatlich zur Verfügung stehenden Geldes steckst du in das Pflichtenglas. Ein Fünftel legst du in das Freizeitglas und jeweils ein Zehntel in die drei Gläser Sparen, Puffer und Rente.

Hier erfährst du mehr über die 50-20-10-10-10 Struktur.

Falls du mehr Geld ausgegeben hast, als du zur Verfügung hattest

Schulden abbauen

Schulden vermeiden

[

Mein Vater hat immer zu mir gesagt: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“. Ich habe das lange nicht verstanden, aber heute weiß ich, was er damit gemeint hat.

Damit du dir bei Freunden und Verwandten kein Geld borgen musst, falls du einmal unerwartet mehr Geld brauchst, als du zur Verfügung hast, baust du dir am besten einen Puffer, den sogenannten Notgroschen, auf.

Warum das wichtig ist und wie das geht, zeige ich dir hier.

gemeine Schuldenfallen

Ich halte es mit dem Bezahlen von Rechnungen wie mit dem Erfüllen von Versprechen. Ich mache es gleich, anstatt es vor mir herzuschieben. Denn wenn man die Dinge vor sich her schiebt (Das mach ich später, später, morgen vielleicht), kommt man schnell ins Schleudern und wenn es schlimm kommt, passiert einem ein böser Unfall. Aber so wie es unverschuldete Verkehrsunfälle gibt, kann man auch unverschuldet in eine Kostenfalle wie ein Abonnement geraten. 

Mehr über den Umgang mit und die Gefahren von Abos, Ratenkäufen und Bankkrediten erzähle ich dir hier.